Welschriesig.

Es soll ja Leute geben, welche die Sorte Welschriesling als einfachen „Trinkwein“ abtun. Nun, diese Zeitgenossen irren sich in diesem Falle mehr als riesig. So beginnt dieser flotte Bursche ganz frech mit grünem Apfel der rasant über golden Delicous in eine reife Ananas übergeht, die von Walderdbeeren geküsst wurde und gibt dann nach dem Motto: süße Nase, frischer Zug richtig Gas. Dabei ist er sowas von nicht grün hinter Ohren also ganz und gar kein Junker sondern ein junger feingeschliffener Burgenländer. Am besten zum Einsatz kommt er daher sowohl als Starter als auch als „Schlussmacher“ zum sich-zisch-frisch saubertrinken. Am besten coolkühl, bis klirrekalt serviert. Der hält das aus! Aber bitte nicht als „Spritzer“ verschwenden. Dafür ist er echt zu schad.